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Foto: Ljupco Smokovski/Shutterstock.com

Der Zugang zum Internet ist inzwischen selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens geworden.Vieles hat sich dadurch vereinfacht, jede Information ist heutzutage nur einen Mausklick entfernt. Bekanntlich gibt es kaum noch jemanden, der sich nicht erst dann für ein Fitnessstudio anmeldet, wenn er zuerst im Internet alle Fitnessclubs in der Nähe seines Zuhauses oder seiner Arbeitsstelle herausgesucht und die Angebote, Preise, Fotos, Öffnungszeiten, Meinungen anderer Kunden und die Leistungen der Fitnessstudios miteinander verglichen hat. Im Netz gilt der Grundsatz: Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, gewinnt.

Gleich nach dem Aufwachen checken wir unsere WhatsApp-Messages. Beim Frühstück lesen wir die Nachrichten auf unserem Tablet. Tagsüber checken wir ständig unsere E-Mails und beantworten die Nachrichten, die wir ununterbrochen empfangen. Wenn wir irgendwo hinwollen, verwenden wir GPS. Zwischen durchwerfen wir auch mal einen Blick auf dieses lustige YouTube-Video, das uns jemand geschickt hat. Und wir recherchieren, auf welcher Website oder in welchem Laden das Geschenk,das wir suchen, am günstigsten zuhaben ist. Und so geht das Tag für Tag.Kommt Ihnen das bekannt vor?

 

Was bedeutet das für Ihren Fitnessclub?

Aber wie können Sie diese Verhältnisse nutzen, damit mehr Leute in Ihr Fitnessstudio kommen? Um herauszufinden, inwiefern Sie für Ihr Fitnessstudio oder Ihre Fitnesskette die Möglichkeiten nutzen, die sich durch diese neuen Verhaltensmuster bei der Informationsbeschaffung bieten, können Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Findet man Ihr Fitnessstudio dort, wodie Leute ein Fitnessstudio suchen?
  • Ist Ihr Fitnessclub leicht zu finden,wenn man ihn sucht?
  • Oder findet man das Studio sogar, ohne überhaupt direkt nach Ihrem Fitnessclub zu suchen?
  • Kann der potenzielle Kunde problemlos und schnell sehen, ob Ihre Fitnessanlage alle Leistungen anbietet,die er sucht?
  • Hat der Interessent die Möglichkeit eines schnellen und problemlosen Zugangs zu allen Informationen über Ihren Fitnessclub?
  • Können Interessenten die Meinungenanderer Kunden lesen?
  • Besteht die Möglichkeit, sich einen Gutschein für ein Probetraining herunterzuladen, um Ihr Fitnessstudio zu testen?
  • Wird es unentschlossenen Besuchern leicht genug gemacht, sich für eine Online-Anmeldung in Ihrem Fitnessstudio zu entscheiden?
  • Erinnern Sie die Interessenten daran,dass es Ihr Fitnessstudio gibt, damit sie auch wiederkommen, falls sie sich beim ersten Mal nicht gleich entschieden haben?
  • Sind Sie dort präsent, wo die Leute online sind und wo sie ihr Leben planen,und vor allem auch dort, wo sie mit anderen teilen, was sie tun?
  • Senden Sie Ihren Kunden oder potenziellen Kunden regelmäßig Informationen per E-Mail zu?
  • Erscheint Ihre Anzeige, wenn jemand Videos über Fitnesstraining sucht?
  • Halten sich Blogger und "Influencer"gerne bei Ihnen im Fitnessclub auf, um zu trainieren?

Wenn Sie all diese Fragen mit "Ja" beantworten können, dann haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht. Dann können Sie einen Schritt weiter gehen und das Online-Marketing Ihres Fitnessclubs noch professioneller machen. Falls Sie auf die oben genannten Fragen gar keine Antworten haben oder sie nicht immer"Ja" lauten, warten auf Ihr Unternehmen riesige Wachstumschancen und Sie und Ihr Team werden alle Hände voll zu tun haben. Die gute Nachricht: Das Internet hat eine Antwort auf alle Fragen.

 

Größerer Aktionsradius

Die herkömmlichen Werbekanäle - Prospekte, City-Light-Poster, Haltestellenwerbung, Plakatwände, Anzeigen in Zeitschriften oder Zeitungen, Werbung in Bussen und Zeitschriften, Werbespots im Fernsehen und im Radio - sind jetzt nicht mehr die einzigen Werbekanäle, die Fitnessstudios - manche mehr, manche weniger - für ihre Werbung nutzen. Vielmehr sind sie zu einer Ergänzungsmöglichkeit zusätzlich zur digitalen Werbung geworden.

Es handelt sich dabei um Massenmedien, mit denen man so gut wie jeden erreichen kann. Aber gleichzeitig können sich nicht alle Unternehmen eine Kampagne in diesen Medien leisten, da sie ein relativ hohes Mindestbudget erfordern. Digitales Marketing oder Online-Marketing erfordert dagegen keine großen Investitionen, um eine Werbekampagne zu starten. Es erlaubt uns vielmehr, sogar den Betrag festzulegen, den wir auszugebenbereit sind, damit jemand unsereHomepage besucht oder wir einen neuen Kunden gewinnen.

Grenzenlose Möglichkeiten

Die neuen Werbemöglichkeiten sind vielfältig; die oben erwähnten herkömmlichen Medien sind größtenteils durch neue, digitale Formate ersetzt worden: Text- oder Displayanzeigen mit GoogleAdWords, Banner auf Websites oder entsprechende Apps, Retargeting oder Anzeigen auf Facebook, Promoposts auf Instagram oder Twitter zur Weiterverbreitung unserer Anzeigen, Erwerb von segmentierten E-Mail-Datenbanken zum Versand von Newslettern, Landingpages zum Sammeln von E-Mail-Adressen unserer Zielgruppe, Videowerbespots auf YouTube ...

Letztendlich sind die Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, unendlich und sie funktionieren alle für jedes Budget - ob beschränkt oder unbegrenzt - und sie erlauben es, eine konkrete Zielgruppe in bestimmten geografischen Gebieten anzusprechen. Gleichzeitig beinhalten sie zusätzliche Möglichkeiten, die uns das traditionelle Marketing nicht bietet. Zum Beispiel können wir mit dem Retargeting einen Besucher unserer Website erreichen, der gestern kurz davor war, sich online für unser Fitnessstudio anzumelden, es aber letztlich nicht getan hat, und wir haben eine zweite Chance, ihn zu überzeugen.

Das Displaynetzwerk von Google ermöglicht uns, auf Websites zu werben, die ein ähnliches Profil haben wie unsere Website - man denke zum Beispiel an Websites zum Thema Gesundheit, Schönheit, Körperpflege, Erlebnissport- und die eine ähnliche Zielgruppe haben wie wir. YouTube machtes möglich, dass einer Person in Paris, die nach Videos zu Kniebeugen sucht, eine Anzeige angezeigt wird, die sie aufunsere Homepage leitet. 

Fazit

Sie sehen also, die Möglichkeiten sind grenzenlos! Man muss sie nur wahrnehmen und Prioritäten setzen, dann sieht man schon bald die ersten Erfolge. Man muss es einfach tun, oder – wie Mark Zuckerberg sagen würde: „Done is better than perfect!“

Den vollständigen Artikel finden Sie in der body LIFE 3/16, geschrieben von
Sílvia Canela ist Beraterin bei GYMPASS und Expertin für Online-Marketing.

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