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Gute Vorsätze fangen immer mit viel Motivation an, aber in den meisten Fällen bremst eine Übersäuerung die ersten Erfolge frühzeitig aus. Damit Trainer und Trainierte nicht aufgeben, zeigt Ronald Jentschura alle wichtigen Zusammenhänge zwischen Entschlacken und Abnehmen.

Nach sehenswerten Anfangserfolgen kommt es oft schnell zu einer Stagnation bei der Gewichtsreduktion. Von einer Verbesserung der Regenerationsfähigkeit ist nichts zu spüren. Und bei einer Erkältung ist von einer besseren Gesundheit keine Rede.

Kein Wunder: Denn meist wurden zur schnellen Gewichtsreduktion nur Kalorien gezählt. Ein intensives Training wird dabei oft mit einer kohlenhydratreduzierten, dafür eiweißreichen Diät kombiniert. Genau das führt schnell zum Gegenteil des Erwünschten, denn so wird der Organismus noch mal dreifach mit Säuren überlastet. Aber Säuren und Kalorien haben gemeinsam, dass sie dick und krank machen. 

Die Karriereschritte der schlechten Figur

Schöne Haut und Haare, straffes Gewebe, starke Sehnen, Bänder, Gelenke und Muskeln sowie eine wohlgeformte Silhouette hängen maßgeblich von der Säure-Basen-Balance ab. Der menschliche Organismus opfert diese Mineralstoffdepots und damit seine Schönheit und Gesundheit, da unser Blut unter allen Umständen im basischen Bereich zwischen pH 7,35 und 7,45 bleiben muss.

Nur so kann es optimal fließen und seine lebenserhaltenden Funktionen erfüllen. Bei dem heute alltäglichen Übermaß an Säuren und Schadstoffen aus Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und durch Umwelteinflüsse und Stress gerät das Säure-Basen-Gleichgewicht allerdings zunehmend in Gefahr. Schon diese „normale“ Übersäuerung geht für viele Menschen ins Gewicht und lässt uns „alt aussehen“.

sauer – schlaff-dünn

Ein Übermaß an Säuren und Schadstoffen, das nicht gepuffert, im Bindegewebe zwischengespeichert, über die Leber verstoffwechselt oder über Nieren, Darm, Lunge und die Haut ausgeschieden werden kann, muss der menschliche Organismus mit Mineralstoffen aus seinen eigenen Geweben neutralisieren. Die Folge: Das ehemals elastische Bindegewebe wird schwach und die Haut alt und schlaff.

sauer – straff-dick

Da der menschliche Organismus auch die aus Säuren und Mineralstoffen entstehenden Neutralsalze nur begrenzt ausscheiden kann, lagert er sie, in den meisten Fällen, gebunden an Fett und verdünnt mit Wasser, als sogenannte Schlacken ab. Das geht bevorzugt in den Speichergeweben der Problemzonen also schlimmstenfalls vierfach ins Gewicht, macht „straff-dicke“ Cellulite und Bierbäuche. Später lagern sich die Schlacken beispielsweise auch in Form von Gicht, Rheuma, Fibromyalgie, Nieren-, Blasen- und Gallensteinen ab.

Für einen ausgeglichenen Säure- Basen-Haushalt sollten rund 80 Prozent basenüberschüssige Lebensmittel wie Gemüse, Salat, Obst und glutenfreies Getreide verzehrt werden und nur 20 Prozent säureüberschüssige wie Fleisch, Fisch, Eier, Käse und Milchprodukte.
Für einen ausgeglichenen Säure- Basen-Haushalt sollten rund 80 Prozent basenüberschüssige Lebensmittel wie Gemüse, Salat, Obst und glutenfreies Getreide verzehrt werden und nur 20 Prozent säureüberschüssige wie Fleisch, Fisch, Eier, Käse und Milchprodukte.

sauer – dauer-dick

Wer jetzt besonders schnell abnehmen möchte und sich zu kurzfristige Ziele setzt, erhöht die Gefahr einer Übersäuerung zusätzlich enorm – und zwar gleich aus mehreren Gründen: Erstens führt der beabsichtigte schnelle Abbau von Fett zur Bildung saurer Ketonkörper wie beispielsweise Acetoacetat und Beta-Hydroxybutyrat. Zweitens werden aus den Fettdepots auch die dort gespeicherten Säuren und Schadstoffe freigesetzt. Und drittens entstehen reichlich Säuren, in erster Linie Harnsäure, aus dem zwangsweise gesteigerten Eiweißstoffwechsel.

Schon durch ein geringes Absinken der pH-Werte verringern sich die Aktivität und die Leistung der fettabbauenden Adipozyten. In der Folge verlangsamen sich die Freisetzung und der Abbau weiterer Fettsäuren. Es kommt zu einer deutlichen Verlangsamung der Gewichtsabnahme oder sogar zum Abnahmestopp aufgrund von Übersäuerung! Außerdem werden bereits durch ein geringes Absinken der pH-Werte unter anderem auch die knochenabbauenden Osteoklasten aktiv. Gleichzeitig vermindert sich die Kalzium-Rückresorption der Nieren. Wir verlieren also gleich mehrfach, wenn wir übersäuert sind – nur nicht Gewicht!

Für eine zelltiefe Gewebereinigung und  -regeneration hat sich seit mehr als 20 Jahren der sogenannte Dreisprung der Entschlackung bestens bewährt.
Für eine zelltiefe Gewebereinigung und -regeneration hat sich seit mehr als 20 Jahren der sogenannte Dreisprung der Entschlackung bestens bewährt.

basisch – schön und gesund

Training kombiniert mit einer gezielten Entsäuerung, Entschlackung und Regeneration auf Basis einer vitalstoffreichen Ernährung mit einigen wenigen komplexen Kohlenhydraten – das ist der konzeptionelle Ansatz für dauerhaften Erfolg und Freude beim Sport.

Für nachhaltige Erfolge sind die Ursachen einer Übersäuerung zu minimieren, besser noch zu eliminieren. Erfahrungsgemäß ist das Mitglied zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung bereit, wenn wir ihm die Folgen einer Übersäuerung vor Augen führen. Und eine „basische“ Ernährung ist schon mal ganz einfach: Für einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt sollten rund 80 Prozent basenüberschüssige Lebensmittel wie Gemüse, Salat, Obst und glutenfreies Getreide verzehrt werden und nur 20 Prozent säureüberschüssige wie Fleisch, Fisch, Eier, Käse und Milchprodukte.

Damit wird nicht nur der Grundstein für einen guten Tag gelegt, sondern auch für dauerhafte Gesundheit, Schönheit, optimale Regenerations- und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter.

Gut ernährt ist längst noch nicht entschlackt

Für eine zelltiefe Gewebereinigung und  -regeneration hat sich seit mehr als 20 Jahren der „Dreisprung der Entschlackung“ bestens bewährt. Er startet mit der Schlackenlösung, also der gezielten Spaltung der Schlacken in ihre ursprünglichen Bestandteile. Dies ist durch das Trinken von reichlich Kräutertee und stillem Wasser möglich. Die bislang im Fett- und Bindegewebe abgelagerten Säuren und Schadstoffe werden dadurch wieder freigesetzt. Dann werden diese reaktivierten Säuren direkt von den körpereigenen Puffer- und Entsäuerungssystemen und -enzymen neutralisiert und abtransportiert – mithilfe pflanzlicher Vitalstoffe!

Genau diese fehlen den meisten und sind jetzt, über die tägliche Ernährung hinaus, gezielt wieder aufzufüllen. Zumal dadurch auch die Regenerationsprozesse in Schwung kommen und gleichzeitig auch das Material zur Regeneration geliefert wird. Anschließend muss sich der Organismus von dem Übermaß an Säuren und Schadstoffen befreien, die er ehemals nicht ausscheiden konnte. Dazu nutzt er hauptsächlich die Haut als Ausscheidungsorgan. Basische Fuß- und Vollbäder, Duschen und sonstige basische Körperpflege unterstützen diese Reinigungsfunktion und sorgen für ein schönes Hautbild.

Bei einem solchen „Großreinemachen“ sollte mindestens drei Wochen lang intensiv auf alle drei Komponenten der Entschlackung geachtet werden.

Fazit

Eine Übersäuerung macht sich nicht nur in einer schlechten Figur bemerkbar, sondern führt auch zu Erkrankungen. Gute Gründe, sich mit dem Thema zu beschäftigen und den Körper in Balance zu halten. Das werden auch Ihre Mitglieder bemerken und Ihre Kompetenz schätzen.  

Diesen Artikel finden Sie in der Body LIFE 4/16, geschrieben von
Roland Jentschura | Als Neurodermitiker fand Roland Jentschura bereits in jungen Jahren viele Heilungsansätze in der Ernährung und entschloss sich 1996 zum vertiefenden Studium. Seit 2001 ist er Referent und Seminarleiter auf internationalen Veranstaltungen, Messen und Kongressen. Roland Jentschura ist Autor zahlreicher Ratgeber und berät weltweit Spitzenathleten (u.a. die des Österreichischen Skiverbandes, ÖSV) rund um die Themen Ernährung, Entsäuerung und Regeneration.

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