Anzeige
Foto: Transatlantic Fitness GmbH

Bei der Frage, warum Functional Training noch nicht in jedem Fitnessstudio angekommen ist, stößt man sehr schnell auf zwei Faktoren: Skepsis und Unbeweglichkeit. Zum einen gibt es noch immer Studiobetreiber, die Functional Training nur als Trend ansehen und nicht an die Zukunft und Wirtschaftlichkeit dieser Trainings- Erfolgreiche Umset Von den Vorteilen und der medialen Zugkraft des Functional Trai methode glauben. Zum anderen erlebe ich speziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen eklatanten Mangel an Innovation bzw. Veränderungsbereitschaft. Diese Unbeweglichkeit in Bezug auf Veränderung wird oft durch Aussagen wie „Das war schon immer so. Und es läuft ja (noch)!“ untermauert. Aber genau da liegt der Knackpunkt. Es gibt schon viele sehr erfolgreiche Konzepte, die Functional Training entweder in ein bestehendes Konzept integriert haben, oder völlig neue Konzepte, die zu 100 Prozent auf Functional Training setzen. Insbesondere viele große Ketten haben die zahlreichen Vorteile von Functional Training erkannt und spezielle Functional- Training-Zonen geschaffen. Hierfür mussten zum größten Teil die klassischen Kraftgeräte weichen. Auf der anderen Seite entstehen gerade im Boutique- und Microstudio-Bereich sehr viele neue Konzepte, die ausschließlich auf Functional Training setzen. Und wie man an den Wachstumszahlen sehen kann, dies auch sehr erfolgreich.

Worin liegen nun die genauen Vorteile?

1. Kosten-Nutzen-Verhältnis:
Kann an einem verhältnismäßig teuren Kraft- oder Cardiogerät meist nur eine Person trainieren bzw. auch nur eine Bewegung ausgeführt werden, so können an einer Functional-Training-Station mehrere Kunden gleichzeitig trainieren und die einzelnen Functional-Training-Geräte können für viele verschiedene Übungen genutzt werden. Gerade Medizinbälle oder Kettlebells können für Hunderte von Übungen verwendet werden.

2. Betreuungsverhältnis:
Besonders im Mittel- und Hochpreissektor wird immer wieder mit der guten Betreuung durch die Trainer geworben und dies als wesentliches Abgrenzungsmerkmal zu den Discountern kommuniziert. Realistisch gesehen, kann ein Trainer beim klassischen Gerätetraining aber immer nur eine Person betreuen. Somit hat der Kunde also bei einer Einweisung oder Trainingsplanerstellung immer eine 1:1-Situation; im Prinzip also eine Art Personal Training, das jedoch in den meisten Fällen inklusive ist. Bei einem Kleingruppentraining auf einer Functional- Training-Fläche kann ein Trainer aber mehrere Personen gleichzeitig betreuen. Zusätzlich ließe sich sogar noch eine kleine „Gebühr“ für solch ein Smallgroup- Training erheben.

3. Ganzheitliches Training:
Für mich ist einer der entscheidenden Punkte die Bandbreite der Belastungsmöglichkeiten. Wurden bisher an Kraft- und Cardiogeräten ausschließlich Kraft und Ausdauer trainiert, kann ich mit Functional Training die gesamte Bandbreite der menschlichen Leistungsfähigkeit, bestehend aus Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Schnelligkeit, Explosivität, kardiovaskuläre Ausdauer, Präzision, Balance und Agilität, bedienen. Das heißt, neben den zwei genannten Fähigkeiten kann ich zusätzlich auch alle anderen acht Fähigkeiten abdecken. Denn was nützen Kraft und Ausdauer (bzw. Ermüdungswiderstandsfähigkeit) ohne die nötige Beweglichkeit, Koordination oder Explosivität? Im Prinzip könnte man sagen, dass es in einem Studio mit einer klassischen Einrichtung bisher überhaupt nicht möglich war, ganzheitlich zu trainieren. Das wird jetzt aber durch den Einsatz von Functional Training möglich.

Wichtig: geschultes Personal
Es gibt sicher unzählige Vorteile, aber es gibt auch einen entscheidenden Punkt, ohne den die Vorteile des Functional Trainings gar nicht genutzt werden können und an dem die erfolgreiche Imple Implementierung kläglich scheitern kann: das passende und gut geschulte Personal. Da die Bewegungsabläufe beim Functional Training oft komplexer sind als beim klassischen Gerätetraining, muss natürlich das Personal hierfür geschult werden. Deshalb ist es absolut wichtig, das Trainerteam entsprechend ausbilden zu lassen. Wenn dies wirklich beachtet und entsprechend umgesetzt wird, dann werden letztendlich alle Kunden davon profitieren. Denn zufriedene Kunden sind am Ende die besten Kunden und die gleichzeitig beste Werbung.

Fazit

Meiner Meinung nach ist Functional Training der richtige Schritt in die Zukunft und steht sicherlich noch am Anfang seiner Möglichkeiten. Wie bei Elektroautos, Smartphones und Co., lässt sich die Zukunft nicht aufhalten. Wer also langfristig geschäftlich erfolgreich und konkurrenzfähig bleiben möchte, sollte sich unbedingt mit dieser Trainingsmethode beschäftigen!

Du interessierst dich für Functional Training?
Dann ist unser Functional Training Magazin genau richtig für dich. Mehr Informationen hier.

Anzeige

News Ticker