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Kunden gewinnen und halten mit Thema „Solarien & Besonnung“?
Foto: Ikonoklast Fotografie/Shutterstock.com

Wir alle wissen, wie gut uns die Sonne tut. Denn im Sommer sehen wir nicht nur besser aus – wir fühlen uns auch besser! Aber wie positionieren Studiobetreiber ihr Sonnenangebot erfolgreich? Und wie antworten Sie am besten auf kritische Fragen? Wie eine ideale Beratung zum Thema „Solarien und Besonnung“ aussehen kann, zeigt das INJOY Singen (lesen Sie zum Thema auch den Artikel: „Erfolgreich mit Sonne und Licht“, online ab dem 7.7.2017).

Genauso, wie die Geräte auf der Trainingsfläche in regelmäßigen Abständen erneuert werden, muss auch regelmäßig in den Sonnenbereich investiert werden. Insbesondere die neue Hybrid-Lichttechnologie, die Sonnenlicht mit Beauty Light verbindet, ermöglicht eine vollkommen neue Positionierung von Sonne und Licht im Club. In Kombination mit UV bewirkt das rote Beauty Light eine natürliche und strahlende Bräune. Pures Beauty Light ist UV-frei und spricht damit sogar Gäste an, die sonst niemals ein Solarium nutzen würden, sondern in der dunklen Jahreszeit einfach nur wohltuendes Licht tanken möchten.

Aber natürlich reicht es nicht, nur in neue Geräte zu investieren – auch Design und Ausstattung der Kabinen müssen kritisch auf den Prüfstand gestellt werden. Und damit Ihre Gäste über Ihr neues Angebot informiert werden, sollten Sie die von Herstellern und Händlern zur Verfügung gestellten Werbematerialien wie Roll-up-Banner, Poster, Flyer und Videos nutzen. 

Das Wichtigste ist die richtige Beratung

Der wichtigste Erfolgsfaktor sind Ihre Mitarbeiter! Nutzen Sie die Mitarbeiterschulungen Ihrer Fachhändler, damit Ihre Mitglieder kompetent und umfangreich beraten werden. Zur Auffrischung der Schulungsinhalte eignen sich vor allem kostenlose Studio Guides sowie Erklärfilme („Tutorials“) der Hersteller und Händler. Übrigens: Auch für die gesetzlich vorgeschriebene Mitarbeiterschulung gemäß der UV-Schutz-Verordnung (UVSV) gibt es inzwischen verschiedene Anbieter, sodass auch diese Hürde problemlos genommen werden kann.  

Eine gute Beratung setzt die eigene Überzeugung voraus. Darum sollten Ihre Mitarbeiter das Sonnenangebot auch selbst regelmäßig nutzen und den Gästen von ihren positiven Erfahrungen berichten. Übrigens: Ein Sonnenbad nach dem Training tut nicht nur gut – durch die bessere Durchblutung der Haut bräunt man nach dem Training auch besonders gut. 

Ganz wichtig: Genauso, wie mit Mitgliedern ein Fitness-Check-up gemacht wird, sollte jedem Gast ein kostenloser Hauttyptest und ein individueller Besonnungsplan angeboten werden. Damit erfüllen Sie nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern zeigen auch Ihre Kompetenz und nehmen den Kunden die Schwellenangst vor einer ersten Nutzung. Und nicht vergessen: Mitglieder mit besonders empfindlicher Haut oder genereller Abneigung gegenüber Solarien können mit Beauty Light auch UV-freies Licht genießen.

Eine kostenlose Probenutzung zum Beispiel zu Weihnachten, zum Geburtstag oder bei Neukunden ist nicht nur eine nette Aufmerksamkeit, sondern hilft auch, die Gäste von Ihrem Angebot zu begeistern. Denn wenn sie das neue Licht selbst erleben, werden sie feststellen, dass es nicht mit den alten Solarien der 1990er Jahre vergleichbar ist.

Akkreditierte UVSV-Schulungsanbieter 

APV-Zertifizierungs GmbH
www.apv-zert.de  

BSA-Akademie
www.bsa-akademie.de 

Deutscher Sauna-Bund e.V.
www.saunabund-ev.de 

Antworten auf die häufigsten Fragen

Gerade bei der künstlichen Besonnung gibt es Unsicherheit bei vielen Gästen – und selbst bei einigen Mitarbeitern. Darum hier Antworten auf die meist gestellten Fragen!

Frage: Worin besteht der Unterschied zwischen UV-A und UV-B?

Das langwelligere UV-A dringt relativ tief in die Haut ein und ermöglicht die direkt sichtbare Bräune. Das kurzwelligere UV-B-Licht regt die Bildung von Melanin an und ermöglicht dadurch einen natürlichen Sonnenschutz und eine indirekte, lang anhaltende Bräune. Außerdem wird Vitamin D zu über 90% durch UV-B gebildet. Aber Achtung: Eine Überdosierung von UV-B erzeugt Sonnenbrand.

Frage: Stimmt es eigentlich, dass Solarien nur UV-A abgeben?

Moderne Solarien geben sowohl UV-A als auch UV-B ab! Der UV-A-Anteil ist oft etwas höher als in der Natursonne, um den gewünschten kosmetischen Effekt mit geringem Sonnenbrandrisiko zu erzielen. Aber selbstverständlich geben Solarien und insbesondere Geräte mit Hybrid-Lichttechnololgie auch UV-B ab. Die UV-B-Bestrahlungsstärke liegt genau wie bei der deutschen Sommersonne bei 1 bis 2 W/m2. Der genaue Anteil von UV-A und UV-B ist von dem Gerätetyp und den verwendeten Röhren abhängig. 

Frage: Kann man mit künstlicher Besonnung Vitamin D aufbauen? 

Da die UV-B-Intensität von modernen Solarien mit der deutschen Sommersonne vergleichbar ist, können auch bei künstlicher Besonnung dieselben positiven Effekte in der Haut beziehungsweise auch im Körper hervorgerufen werden wie in der Natursonne. 

Frage: Kann man vorbräunen?

Die Antwort hier lautet: Ja! Durch Sonnenlicht baut die Haut einen natürlichen Sonnenschutz auf. Dieser besteht aus der Verdickung der Haut, der sogenannten Lichtschwiele, sowie der indirekten Pigmentierung, die durch den UV-B-Anteil des Sonnenlichts erzeugt wird. Da die UV-B-Intensität moderner Solarien mit der deutschen Sommersonne vergleichbar ist, wird auch bei künstlicher Besonnung ein natürlicher Lichtschutz aufgebaut. Vorgebräunt kann man ca. 6-mal so lange in der Natursonne bleiben wie ohne Vorbräune.

Frage: Können Solarien das Hautkrebsrisiko erhöhen?

Ganz wichtig: Ein Sonnenbrand sollte grundsätzlich vermieden werden. Die Einstufung von Solarien in eine „karzinogene Risikoklasse“, in der sich zum Beispiel auch Natursonne und Rotwein befinden, basiert jedoch ausschließlich auf einer Metaanalyse alter Studien. Technologische Fortschritte, wie zum Beispiel die Reduzierung des Sonnenbrandrisikos, wurden hierbei nicht berücksichtigt. Neuere Studien, wie etwa die 2011 erschienene Studie „Relationship between sunbed use and melanoma risk“ von Elliott et al., zeigen keinen Zusammenhang zwischen Hautkrebs und Solariennutzung. Personen mit empfindlicher Haut, vielen Muttermalen oder Hautkrebsfällen in der Familie sollten sowohl die künstliche als auch die natürliche Sonne meiden. Grundsätzlich gilt  hier wie bei allem im Leben: nicht übertreiben!

Frage: Wie schnell bekommt man einen Sonnenbrand?

Während die Bestrahlungsstärke in der Natursonne ständig variiert, findet bei modernen Solarien eine klar definierte Kontrolle der erzeugten UV-Strahlung statt. Dies ist die Voraussetzung für eine exakte Dosierung, die für die verschiedenen Hauttypen individuell angepasst werden kann. Die maximale sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke für ein Solarium ist seit 2012 durch den Gesetzgeber auf 0,3 W/m2  begrenzt. Zum Vergleich: Die Intensität der deutschen Natursonne beträgt im Sommer ca. 0,2 W/m2 . Dies bedeutet, dass 15 Minuten im Solarium ca. 25 Minuten deutscher Sommersonne entsprechen. 

Frage: Was bewirkt das Beauty Light?

Als Beauty Light wird UV-freies Rotlicht bezeichnet. Die speziellen Lichtspektren wirken in der Tiefe der Haut und aktivieren dort die Zellen, die für die körpereigene Kollagenbildung verantwortlich sind. Die nachgewiesenen Wirkungen sind Kollagenaufbau in der Haut, verbessertes Hautbild, angenehmeres Hautgefühl, verringerte Hautrauigkeit und geminderte Falten. Da Beauty Light UV-frei ist, kann es auch von empfindlichen Hauttypen genutzt werden. 

Frage: Was genau versteht man unter Hybrid-Technologie?

Als Hybrid-Technologie wird die Kombination verschiedener Techniken bezeichnet. Die Hybrid-Lichttechnologie verbindet die Vorteile von Sonnenlicht (UV-A + UV-B) und Beauty Light (UV-freiem Rotlicht). Das typische Austrocknen der Haut gehört damit der Vergangenheit an – für eine schöne Bräune und eine samtweiche Haut. 

Diesen Artikel finden Sie in der body LIFE 10/16, geschrieben von
Karsten Matuschka | ist als Senior Brand Executive für das Marketing und die Marktforschung der JK-Gruppe verantwortlich. Mit der Marke Ergoline ist die Unternehmensgruppe der weltweit führende Hersteller moderner Solarien und Licht-Anwendungen im Lifestyle-Bereich. www.ergoline.de 

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