Muskelschwund im Alter

Fotos: Kzenon/Shutterstock.com
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Durch Muskelschwund kann es zu Immobilität, einer gesteigerten Sturzgefahr und einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen kommen. Die Prävention durch sportliche Aktivität auch im höheren Alter kann diesen Risikofaktoren entgegenwirken. Deutsche Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg haben zum ersten Mal die Effekte eines Elektromyostimulations (EMS)-Trainings auf die Muskelmasse bei einer Gruppe von über 70-jährigen Frauen analysiert.

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Diabetesprophylaxe

Foto: Creativa Images/shutterstock.com
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Forscher der University of British Columbia in Kelowna, Kanada, haben einen Artikel im Fachmagazin „American Journal of Heart and Circulation Physiology“ veröffentlicht, in dem sie zum ersten Mal zeigen konnten, dass die Funktion von Gefäßwänden durch ein High Intensity Intervall Training (HIIT) verbessert werden kann.

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Sportliche Aktivität lindert chronische Entzündungskrankheiten

Foto: sh_Multishare/shutterstock.com
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Chronische Entzündungen lassen sich auch ohne Medikamente unterdrücken. Mit dieser Hypothese setzte sich eine Arbeitsgruppe der Universität von Kalifornien, USA, auseinander und kam zu der Erkenntnis, dass moderater Sport die beste Medizin ist.

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Muskelaufbau im Schlaf

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Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Medicine & Science in Sports & Exercise“ veröffentlicht (Gerber et al., 2016). Die Wissenschaftler stellten eine Pufferwirkung körperlicher Aktivität bei Menschen fest, die von starkem psychosozialen Stress berichteten. Trainierte Teilnehmer wiesen einen niedrigeren Blutdruck, geringere Blutlipidkonzentrationen und ein geringeres kardiometabolisches Risiko auf als Versuchspersonen mit einem geringeren Fitnessniveau, was auf eine Schutzwirkung von Training in Stressphasen hinweist.

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Sport gegen Stress

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Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Medicine & Science in Sports & Exercise“ veröffent-licht (Gerber et al., 2016). Die Wissen-schaftler stellten eine Pufferwirkung körperlicher Aktivität bei Menschen fest, die von starkem psychosozialen Stress berichteten. Trainierte Teilnehmer wiesen einen niedrigeren Blutdruck, geringere Blutlipidkonzentrationen und ein geringe-res kardiometabolisches Risiko auf als Versuchspersonen mit einem geringeren Fitnessniveau, was auf eine Schutzwir-kung von Training in Stressphasen hin-weist.

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Mehr Weizenprotein verbessert die Muskelsynthese

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Das Forschungsteam um Kevin D. Tipton von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Sport der Universität Stirling in Schottland hat kürzlich eine Studie in der Zeitschrift „Physiological Reports“ (Macnaughton et al., 2016) veröffentlicht, in der es zeigen konnte, dass die Muskelproteinsynthesereaktion nach einem Ganzkörperkrafttraining nach der Einnahme von 40g Weizenprotein stärker ist als nach der Einnahme von 20g.

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Krafttraining mit explosiven Kontraktionen kann Explosiv- und Maximalkraft verbessern

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Ein Team britischer Wissenschaftler von der School of Sport, Exercise and Health Science an der Loughborough University hat kürzlich eine interessante Stu-die im renommierten Journal of Applied Physiology veröffentlicht. Untersucht worden war die Effektivität eines zwölfwöchigen Krafttrainingsprogramms mit explosiven Muskelkontraktionen. Dazu war es mit einem konventionellen Krafttrainingsprogramm mit langsamen Kontraktionen und mit einer Kontrollgruppe verglichen worden. Die Autoren untersuchten die Effekte der jeweiligen Trainingsmethoden hinsichtlich funktioneller, neuraler und hypertrophischer Adaptationen des Quadrizeps. Sie fanden heraus, dass Krafttraining mit explosiven Kontraktionen deutliche funktionelle Adaptationen mit Verbesserungen der frühen und der späten Phase der Explosivkraft sowie Verbesserungen der Maximalkraft bewirkte, während Krafttraining mit langsamen Kontraktionen vorrangig die Maximalkraft und die Muskelhypertrophie erhöhte.

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Geringe Fitness begünstigt Atherosklerose und Thrombose

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Wiener Wissenschaftler haben kürzlich in der Zeitschrift „Medicine & Science in Sports & Exercise” verblüffende Ergebnisse veröffentlicht (Heber et al., 2016: Correlation between cardiorespiratory fitness and platelet function in healthy women). Sie verglichen erstmalig verschiedene kardiorespiratorische Fitnessgrade von untrainierten Frauen vor dem Training sowie die blutplättchenhemmenden Wirkungen, die bei besser trainierten Personen durch moderates Ausdauertraining erzielt werden. Die Autoren untersuchten die Blutplättchenfunktion bei drei Gruppen von jungen gesunden Frauen, die sich hinsichtlich ihrer kardiorespiratorischen Fitness unterschieden und stellten eine Korrelation zwischen dem Fitnessniveau und der Blutplättchenfunktion fest. Weniger trainierte Personen tendierten zu einem Thrombosen und Atherosklerose begünstigenden Phänotyp. Außerdem konnten sie zeigen, dass moderates Ausdauertraining ausreicht, um die hyperreaktiven Blutplättchen auf ein physiologisches Niveau zu normalisieren, das bei besser trainierten Versuchsteilnehmern beobachtet wird. 

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Ist eine erhöhte Anzahl von Wiederholungen gut?

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Spanische Wissenschaftler von der Sportfakultät der Universidad Pablo de Olavide in Sevilla haben kürzlich interessante neue sportwissenschaftliche Ergebnisse veröffentlicht. Sie untersuchten den Effekt zweier gegensätzlicher Trainingsprotokolle auf mechanische, biochemische und kardiovaskuläre Parameter. Die Teilnehmer führten ein Kniebeugen- und Bankdrückentraining entweder mit maximalem oder halbmaximalem Anstrengungsgrad durch, wobei lediglich die Zahl der Wiederholungen differierte. Die Studie wurde im International Journal of Sports Medicine veröffentlicht (González-Badillo et al. 2016). Die Autoren konnten zeigen, dass die Muskeln nach einem Maximalkrafttraining (bis zum Muskelversagen) mehr Erholungszeit benötigen als bisher erwartet. Außerdem konnten sie einen signifikanten Effekt der spezifischen Trainingsprotokolle auf den hormonellen und kardiovaskulären Status der Teilnehmer feststellen. 

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Langsame Kniebeugen erhöhen die Kraft

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Die Gruppe um Professor Hiroaki Kanehisa vom Nationalen Institut für Fitness und Sport in Kanoya (Japan) verglich zwei Gruppen gesunder junger Männer, die sich einem achtwöchigen individuellen Kniebeugen-Trainingsprogramm entweder mit geringen Gewichten und langsamer Bewegungsgeschwindigkeit oder geringen Gewichten und normaler Trainingsgeschwindigkeit unterzogen. Usui et al. schlussfolgerten, dass Kniebeugentraining mit geringen Gewichten, geringer Bewegungsgeschwindigkeit und tonischer Kraftentfaltung (LST) den Muskelquerschnitt und die aufgabenbezogene Kraft erhöhen kann. Andererseits beobachteten sie auch, dass diese Trainingsmethode nicht notwendigerweise auch die Muskelleistung steigert.

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Heute schon gefrühstückt?

Kürzlich haben dazu Wissenschaftler des Bath Breakfast Projects im renommierten American Journal of Clinical Nutrition interessante neue Forschungsergebnisse veröffentlicht. Sie führten eine randomisierte kontrollierte Studie mit wiederholten Messungen und Nachuntersuchungen an übergewichtigen Menschen im Südwesten Englands durch. Die Testpersonen wurden zufällig einer Fastengruppe (keine Nahrungsaufnahme bis zum Mittag) und einer Gruppe mit täglichem Frühstück (≥ 700 kcal vor 11.00 Uhr) zugeteilt. Beide Gruppen wurden während einer sechswöchigen Untersuchungsphase beobachtet und die Effekte auf Gesundheit und Energiebilanz wurden unter normalen Lebensbedingungen gemessen.
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Kürzlich haben dazu Wissenschaftler des Bath Breakfast Projects im renommierten American Journal of Clinical Nutrition interessante neue Forschungsergebnisse veröffentlicht. Sie führten eine randomisierte kontrollierte Studie mit wiederholten Messungen und Nachuntersuchungen an übergewichtigen Menschen im Südwesten Englands durch. Die Testpersonen wurden zufällig einer Fastengruppe (keine Nahrungsaufnahme bis zum Mittag) und einer Gruppe mit täglichem Frühstück (≥ 700 kcal vor 11.00 Uhr) zugeteilt. Beide Gruppen wurden während einer sechswöchigen Untersuchungsphase beobachtet und die Effekte auf Gesundheit und Energiebilanz wurden unter normalen Lebensbedingungen gemessen.

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Was Vitamin D mit Ermüdungsbrüchen zutun hat

Wenn die Tage länger werden und der Winter kommt, leiden viele Menschen unter Müdigkeit, verringerter geistiger Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, Muskelkrämpfen, Depressionen und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen. Für viele dieser Symptome wird häufig ein niedriger Vitamin-D-Spiegel verantwortlich gemacht. Neue Forschungsergebnisse haben sogar eine Verbindung zwischen diesem essenziellen Vitamin und Ermüdungsbrüchen bei sportlich aktiven Menschen aufgedeckt.
avemario/shutterstock

Wenn die Tage länger werden und der Winter kommt, leiden viele Menschen unter Müdigkeit, verringerter geistiger Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, Muskelkrämpfen, Depressionen und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen. Für viele dieser Symptome wird häufig ein niedriger Vitamin-D-Spiegel verantwortlich gemacht. Neue Forschungsergebnisse haben sogar eine Verbindung zwischen diesem essenziellen Vitamin und Ermüdungsbrüchen bei sportlich aktiven Menschen aufgedeckt.

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Neue Studie: Körperliche Aktivitäten haben einen entzündungshemmenden Effekt

Körperliches Training ist gut für die Gesundheit – eine Aussage, die wahrscheinlich jeder schon einmal von seinen Eltern oder von seinem Arzt gehört hat. Besonders kontinuierliches Ausdauertraining ist bekannt dafür, vor gefäßverengenden Herzkreislauferkrankungen wie Arteriosklerose und Koronarthrombose zu schützen. Der sitzende Lebensstil westlicher Gesellschaften ist ein wichtiger Risikofaktor für diese Krankheiten, die sich durch regelmäßiges Sporttreiben leicht vermeiden ließen.
Syda Productions/shutterstock

Körperliches Training ist gut für die Gesundheit – eine Aussage, die wahrscheinlich jeder schon einmal von seinen Eltern oder von seinem Arzt gehört hat. Besonders kontinuierliches Ausdauertraining ist bekannt dafür, vor gefäßverengenden Herzkreislauferkrankungen wie Arteriosklerose und Koronarthrombose zu schützen. Der sitzende Lebensstil westlicher Gesellschaften ist ein wichtiger Risikofaktor für diese Krankheiten, die sich durch regelmäßiges Sporttreiben leicht vermeiden ließen.

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Gesundheits-Apps: Eine Umfrage zu ihrer Nutzung

Die Marktdurchdringung mit Smartphones nimmt in Deutschland weiter zu. Laut dem Branchenverband BITKOM benutzten 2015 bereits 44 Millionen Deutsche Internet- und App-fähige Mobilgeräte; ein Bevölkerungsanteil von fast 54 Prozent. Die Verwendung von Apps ist nicht länger eine Frage des Alters: 65 Prozent der 50–64-Jährigen besitzen bereits ein Smartphone. Es ist daher nicht überraschend, dass Smartphone-Apps mit den Schwerpunkten Gesundheit, Fitness oder medizinische Versorgung inzwischen sehr beliebt sind, wie z.B. Runtastic oder Freeletics.
alexey boldin/shutterstock.com

Die Marktdurchdringung mit Smartphones nimmt in Deutschland weiter zu. Laut dem Branchenverband BITKOM benutzten 2015 bereits 44 Millionen Deutsche Internet- und App-fähige Mobilgeräte; ein Bevölkerungsanteil von fast 54 Prozent. Die Verwendung von Apps ist nicht länger eine Frage des Alters: 65 Prozent der 50–64-Jährigen besitzen bereits ein Smartphone. Es ist daher nicht überraschend, dass Smartphone-Apps mit den Schwerpunkten Gesundheit, Fitness oder medizinische Versorgung inzwischen sehr beliebt sind, wie z.B. Runtastic oder Freeletics. 

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