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Interview mit Dominik Weirich und Pascal Braun, FACEFORCE GmbH


body LIFE: FACEFORCE zählt zu den aufstrebenden Unternehmen der Fitnessbranche. Wann und von wem wurde die Firma gegründet und wie ist das Unternehmen strukturiert?

Dominik Weirich: Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als wäre die FACEFORCE über Nacht aus dem Boden gestampft worden, handelt es sich in Wirklichkeit um einen Wachstumsprozess, der schon vor acht Jahren losgetreten wurde. Damals wurde ich noch belächelt, als ich die ersten Seminare zum Thema „Online-Marketing“ hielt. Trotz der damaligen Skepsis kam der Stein ins Rollen. Die vertrieblichen Aspekte der FACEFORCE wurden in der Zeit der Gründung von Pascal Braun entwickelt und bis heute vorangetrieben. Somit war der Grundstein für ein rasantes Kunden- und Mitarbeiterwachstum gelegt. Mittlerweile zählt die FACEFORCE knapp 800 Kunden aus sieben Ländern zu ihren Kunden. Je nach Projekt besteht das Team aus bis zu 20 Mitarbeitern, aufgegliedert in Vertrieb, Kundenmanagement sowie technisches Management und Development.

body LIFE: In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung und von Social Media setzen immer mehr Fitnessclubs auf Online-Marketingstrategien. Welche Vorteile bietet Online-Marketing gegenüber klassischem Marketing und was gilt es zu beachten?

Pascal Braun: Wenn man mal genauer hinschaut, ist es der Wahnsinn, wie viele gewinnbringende Eigenschaften Online-Marketing hat. Es fängt schon damit an, dass professionelles Online- Marketing mess- und steuerbar ist. Das bedeutet, unsere Systeme sind in der Lage, den Wert jeder Kampagne sichtbar zu machen. In der Regel gehen aufgrund unserer Kampagnen zwischen 50 und 150 Kontakte innerhalb von zwei Wochen ein. Aber nicht nur, dass Online-Marketing besser messbar ist: Online-Marketing ist auch mobil. Gut entwickelte Online- Kampagnen funktionieren auf mobilen Endgeräten tadellos. Bedeutet: Dort, wo eine Tageszeitung maximal mit einer Anzeige auf dem Frühstückstisch landet, sind unsere Kampagnen überall. Morgens auf dem Smartphone, tagsüber auf dem Desktop und abends auf dem Tablet während dem allabendlichen Surfen auf der Couch. Somit haben unsere Kunden die Möglichkeit, 24 Stunden am Tag mit Interessenten in Kontakt zu kommen. Ich könnte jetzt noch tausend weitere Vorteile nennen und somit den Rahmen sprengen. Aber ich lade jeden ein, uns einfach anzurufen, damit wir über alle Vorzüge reden können. Denn eines gilt es zu beachten: Professionelles und somit gewinnbringendes Marketing ist keine einmalige Angelegenheit und bedarf daher einer guten Beratung und Planung.

body LIFE: Wie genau kann man sich die Online-Marketingstrategien bzw. Kampagnen von FACEFORCE vorstellen und welche Tools kommen dabei zum Einsatz?

Dominik Weirich: Ehrliche Antwort? Die Strategien sind enorm komplex. Wir haben mittlerweile ein gesamtes Ökosystem an Kampagnen und Tools entwickelt, welche miteinander und untereinander verknüpft sind. Unsere Tools umfassen Image-, Abschöpfungs- sowie Retargeting-Strategien. Ebenfalls umfassen unsere Tools digitale Strategien von Virtual- als auch Augmented Reality. Auch wenn es sich kompliziert anhört: Unsere Kunden brauchen sich nicht zu sorgen, denn wir kümmern uns wirklich um alles, was relevant ist, um erfolgreich zu sein. Somit bleibt dem Clubbetreiber die Möglichkeit, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren, ohne Sorge zu haben, den Überblick im Dschungel der Digitalisierung des Marketings zu verlieren. Denn dies kann wirklich sehr schnell passieren.

body LIFE: Das Thema „Digitalisierung“ ist in aller Munde: Hand aufs Herz: Wie schwer tun sich die deutschen Clubbetreiber – auch in Sachen Marketing –, neue Wege zu gehen, und worauf ist das zurückzuführen?

Pascal Braun: Wie Dominik richtig sagt, gibt es einen Dschungel von Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung des Marketings. Man kann fast schon von einem Tsunami sprechen, der breite Teile des mittelständischen Unternehmertums auf einen Schlag trifft. Selbstverständlich tun sich daher nicht nur Fitnessclubbetreiber schwer. Aber genau dazu sind wir da: Wir können hier durch nachweisbare Erfolge eben diese Angst nehmen und Wege aus diesem Dschungel aufzeigen. Und genau das wissen unsere Kunden zu schätzen.

body LIFE: Wie schafft ihr es, die Skeptiker vom Online-Marketing und von euch als Partner zu überzeugen?

Dominik Weirich: Die Antwort ist ganz einfach: Expertise und Leidenschaft. Denn was einige vielleicht nicht wussten: Jeder aus unserem Team hat selbst langjährige berufliche Erfahrungen in Fitnessanlagen. Und genau dies wissen auch Skeptiker zu schätzen: Mit Tränen in den Augen gestand mir ein ehemals skeptischer Unternehmer, welcher ein ganzes Netzwerk an Fitnessanlagen unterhält, dass wir mit unserer Expertise seine Existenz und die seiner Fitnessanlagen gerettet haben. Dass wir so sehr unterstützen können, macht uns besonders stolz und treibt uns Tag für Tag an.

body LIFE: Im Juli hat FACEFORCE neue Räumlichkeiten inklusive Showroom in Saarbrücken bezogen und auch das Mitarbeiterteam ist in den vergangenen Monaten gewachsen. Wie sehen die konkreten Zukunftspläne von FACEFORCE aus?

Pascal Braun: Das ist eine gute Frage. Gerade erst haben wir eine Anfrage von einem millionenschweren Unternehmen bekommen. Dieses Unternehmen würde gerne unsere Schnittstellen zwischen Fitnessanlagen, Fitnessindustrie und Fitnesskunden nutzen. Bezüglich dieser Schnittstellen bahnen sich im Moment auch weitere Gespräche an. Diese Gespräche führen wir jedoch ausschließlich unter der Leitfrage: Wie können diese Kooperationen unseren bereits bestehenden Kunden dienen und von Vorteil sein? Durch die Anfragen von solchen Unternehmen entstehen in der Regel massive Mehrwerte für alle Beteiligten. Und genau dieses kanalisieren wir als Unternehmen mit Schlüsselrolle, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Das ist eine große Aufgabe, welcher wir uns täglich bewusst sind. Da wir ohnehin schon über die Grenzen Deutschlands hinaus agieren, steht auch das Thema der Internationalisierung besonders hinsichtlich der Projekte HOLOSCAN und ELIAS auf der Agenda.

body LIFE: Verglichen mit Fitnessmärkten in anderen Ländern: Wo stehen die deutschen Fitnessstudios in Sachen Online-Marketing? Sind sie Vorreiter oder hinken sie eher hinterher?

Dominik Weirich: Wenn man den Fitnessmarkt in Deutschland betrachtet, stellt man fest, dass bereits der Großteil auf Online-Plattformen aktiv ist. Daher muss man sagen, dass der deutsche Markt, was die Quantität angeht, garantiert nicht hinterherhinkt. Was jedoch negativ auffällt, ist, dass die Standards, welche von Kleinstunternehmen als Marketinglösung dem Clubbetreiber angeboten werden, allenfalls von sehr mittelmäßiger bis zuweilen unterdurchschnittlicher Qualität sind. Das sage ich nicht, um die Marketingbranche schlecht zu machen, sondern um für die Qualität der Maßnahmen zu sensibilisieren. Es geht nicht darum, auf Biegen und Brechen online präsent zu sein, sondern es geht um viel mehr: Es geht darum, exzellent in Szene gesetzt zu sein, denn immerhin hängt das Image und somit der Erfolg einer jeden Fitnessanlage daran. Und ich muss hier sicher niemandem erklären, wie unprofessionell ein Unternehmen wirkt, wenn – als Beispiel – die Inhalte von Kampagnen auf mobilen Endgeräten nicht richtig dargestellt werden. Landet man auf einer solchen Seite, stellt sich unmittelbar ein schlechtes Image beim potenziellen Interessenten ein. Dieser Interessent ist nicht nur kurzfristig, sondern häufig auch langfristig verloren. Somit kann man festhalten: Die deutschen Fitnessstudios sind, was Quantität angeht, vorne anzusiedeln. Die Qualität der Maßnahmen hinkt jedoch an manchen Stellen enorm hinterher. Um dies zu ändern, haben wir einen Standard eingeführt, welcher die Qualität sichert und somit positiv auf das Image all unserer Kunden wirkt.

body LIFE: Vielen Dank für das Interview.

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