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Die individuelle Erfassung gesundheitsrelevanter Daten nimmt zu, zum Beispiel über die Apps von Mobiltelefonen und am Körper getragene Sensoren

Deutscher Ethikrat | Das Gremium fordert einen besseren Schutz von Daten aus dem Gesundheitswesen. Der Ethikrat spricht sich für neue rechtliche und technische Rahmenbedingungen aus, um einen selbstbestimmten und verantwortlichen Umgang jedes Einzelnen mit seinen Daten zu gewährleisten. Wegen der zunehmenden Flut an Daten falle dies aber zunehmend schwerer, teilte der Deutsche Ethikrat heute in Berlin unter dem Titel "Big Data und Gesundheit" mit.

Im Gesundheitsbereich nutzen immer mehr Forscher, Firmen und Ärzte aus Big Data gewonnene Informationen. Zudem nimmt die individuelle Erfassung gesundheitsrelevanter Daten zu, zum Beispiel über die Apps von Mobiltelefonen und am Körper getragene Sensoren. Wenn solche vielfältigen Daten verwertet werden, ermöglicht dies tiefe Einblicke in den aktuellen Gesundheitszustand, die Persönlichkeit sowie den Lebenswandel und erlaubt teilweise sogar Vorhersagen, etwa zur Krankheitsentwicklung.

Individuelle Freiheit und Privatsphäre könnten gewahrt werden, wenn transparent gemacht wird, wer wann und wie Daten sammelt und was damit jeweils geschieht. Anonyme Daten dürften keineswegs auf den Datengeber zurückzuführen sein und die Datenerhebungen dürften nicht dazu führen, dass bestimmte Personen oder Gruppen stigmatisiert oder diskriminiert werden, forderten die Experten.

Infos: www.ethikrat.org/

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