Anzeige
Fotos: Jessica Mumdey, Uwe Eibel
Fotos: Jessica Mumdey, Uwe Eibel

Club-in-Club-Lösung als Erfolgsgarant?!

Functional Training ist mehr als nur ein Trend. Experten sprechen ­mittlerweile sogar von einer Marktverschiebung, die große Zukunftschancen bietet. Zahlreiche Clubbetreiber haben bereits auf diese ­Entwicklung reagiert und Existenzen gegründet oder ihre bestehenden Studios um ein schlüssiges Konzept erweitert. 

Nahezu alle deutschen Fitnessclubs werden in den nächsten drei Jahren in irgendeiner Form Functional Training anbieten – wettkampforientiert, als Gesundheitsspe-zialist oder als zusätzliches Angebot. Zahlreiche große Fitnessketten wie beispielsweise Fitness First haben schon längst ihren Marktauftritt hin zum Functional Training geändert und Gerätetrainingsflächen aufgerüstet. Auch im Discountsektor gehört es längst zum Standard, Functional-Training-Flächen anzubieten. Insbesondere Qualitätsclubs können sich dieser Marktentwicklung daher nicht entziehen. Die Konkurrenz schläft schließlich nicht.

Neue Zielgruppen und ­Umsatzpotenziale

Auch auf Industrieseite werden immer mehr Konzepte, wie z.B. FT-CLUB, angeboten, die das Thema „Functional Training“ in den Mittelpunkt stellen. Diese Boutique-Studio-Konzepte sprechen eine neue Zielgruppe an, schaffen neue Umsatzpotenziale und bieten den Mitgliedern eine Leistung, die die jeweiligen Mitbewerber nicht bieten können. Somit ist eine präzise und klare Positionierung am Markt gewährleistet.

Die verschiedenen Konzepte können meist schon ab einer Fläche von 80 m2 entweder als Club-in-Club-Lösung, Stand-Alone-Studio oder Satelliten-Club zur Marktabsicherung umgesetzt werden; das Investitionsvolumen hält sich dabei in Grenzen.

Clubbetreiber, die sich für ein solches Konzept entscheiden, haben den Vorteil, dass sie jede Menge Unterstützung vom jeweiligen Anbieter erhalten. Existenzgründer beispielsweise profitieren vom Full-Service-Paket: angefangen bei der  Standortsuche über die Finanzierung, die richtige Preispolitik, lokale Werbung, Schulungen für Training und Management bis hin zur gesamten Ausstattung. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Trainer auf das Kernbusiness, nämlich qualitativ hochwertiges Functional Training, konzentrieren können.

Geschrieben von
Jessica Mumdey - ist im Sales & Marketing Management von Greinwalder & Partner tätig. Sie war und ist aktive Sportlerin und hat ein Faible für Functional Training. Bei Greinwalder & Partner unterstützt sie das Projektteam des FT-CLUB im Bereich Kommunikation, Events und Marketing. Infos: www.greinwalder.com; jessi-ca.mumdey@greinwalder.com 

Interview mit Uwe Eibel, ­Betreiber des FIT PLUS

Uwe Eibel, Betreiber des FIT PLUS, hat eine Club-in-Club-Lösung mit dem Schwerpunkt Functional Training in sein Studio integriert. Fotos: Uwe Eibel
Uwe Eibel, Betreiber des FIT PLUS, hat eine Club-in-Club-Lösung mit dem Schwerpunkt Functional Training in sein Studio integriert. Fotos: Uwe Eibel

body LIFE: Herr Eibel, Sie haben sich als Betreiber eines „klassischen“ Fitnessstudios nun auch für ein Boutique-Studio-Konzept entschieden. Was erhoffen Sie sich konkret von dem neu geschaffenen Bereich? 

Uwe Eibel: Wir testeten das Thema „Functional Training“ seit über zwei Jahren mit diversen Angeboten wie beispielsweise Zirkeltraining. Da das Thema immer mehr zum Trendthema wurde, haben wir uns letztlich dazu entschlossen, Functional Training professionell anzubieten. Mit dem FT- CLUB bieten wir unseren Mitgliedern jetzt in gewohnter Premiumqualität ein attraktives Trainingskonzept in tollen Räumlichkeiten.

body LIFE: Sie bieten das Konzept als Club-in-Club-Lösung und nicht als Stand-Alone-Club an. Warum? Wo genau liegen die Vorteile?

Uwe Eibel: Da der in die Jahre gekommene Natural-Strength-Bereich ohnehin aufgelöst werden sollte, kam die Idee, dort eine Functional Training Area anzubieten. Somit war klar, dass nur die Club-in-Club-Variante infrage kam.

body LIFE: Wie groß ist der neue Bereich und wie lange hat die Fertigstellung des neuen Bereichs gedauert?

Uwe Eibel: Der Bereich ist ca. 170 m² groß und war innerhalb einer Woche eingerichtet.

body LIFE: Welche Summe haben Sie in die Club-in-Club-Lösung investiert und wann meinen Sie, haben sich Ihre Ausgaben amortisiert?  

Uwe Eibel: Wir haben insgesamt ca. 60.000 Euro investiert und hatten von Anfang an nie das Ziel, Extraeinnahmen per Upgrade oder Ähnliches zu generieren. Der FT-CLUB ist ein reines Tool, mit dem wir die Nachfrage nach Functional Training befriedigen möchten und zur Erhöhung der Mundpropaganda beitragen wollen. Sofern wir irgendwann doch ein Upgrade anbieten, dann nur, um die Auslastung zu steuern.

body LIFE: Wie sieht das Businessmodell aus? Welche unterschiedlichen Mitgliedschaftsmodelle gibt es und wie können Ihre bisherigen Mitglieder den neu geschaffenen Trainingsbereich nutzen?

Uwe Eibel: Für bestehende Mitglieder und für Neueinsteiger, die sich bis zum 1. Dezember 2017 angemeldet haben, ist der FT-CLUB inklusive.

body LIFE: Welche konkreten Wettbewerbsvorteile sehen Sie in Ihrer Club-in-Club-Lösung?

Uwe Eibel: Je nachdem, wen oder was man als Wettbewerb sieht, wurde eine qualitativ hochwertige Alternative zu anderen Functional-Training-Anbietern geschaffen. In vielen Clubs findet man unbetreute Türme und Areas, die entweder leer stehen oder an denen Mitglieder „turnen“, ohne zu wissen, was sie dort anfangen sollen. Bei den bekannten Stand-Alone-Anbietern steht oft der Wettkampf im Vordergrund. Das Training ist meist weder zielgruppenorientiert noch gesundheitsförderlich. Im FT-CLUB-Konzept gibt es Kursprogramme für unterschiedliche Trainingsziele und in Kleingruppen mit bis zu zwölf Personen. Die Teilnehmer werden nach und nach an die neuen Übungen herangeführt. Die Teilnehmer können das Training bei einem Try-out-Training erleben, dann kommt der Aha-Effekt, dann sind sie motiviert und bleiben dran. Der Coach bietet nicht nur Functional Training, sondern auch im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit manchmal „FUNctional Trainings“ an, indem er die Kursteilnehmer auch mit kleinen „Spielchen“ motiviert. Somit bleibt der Spaß nicht auf der Strecke. 

body LIFE: Bei Ihrem neuen Angebot handelt es sich um ein Lizenzkonzept. Welche Regeln und Vorgaben müssen Sie erfüllen, wo haben Sie freie Hand?

Uwe Eibel: Die Kursformate sind vorgegeben, die Ausführung und Kursinhalte sind flexibel gestaltbar. Auch Workshops, Personal Training usw. sind frei gestaltbar, sollten aber nach der Philosophie von Perform Better gestaltet sein. Da ich selbst im Vorfeld schon die CFT 1 Ausbildung absolviert habe sowie Spaß und viel Erfahrung im Gestalten von Trainingsräumen habe, wurde die Räume in unserem Fall nach unseren Wünschen gestaltet und danach das Trainingsequipment gemeinsam ausgewählt. 

body LIFE: Vielen Dank für das Interview.

Aus-, Fort und Weiterbildung
Beratung
Cardio
EMS
Ernährung
Functional
IT / Software
Kraft
Reha und Prävention
Testing und Diagnose
Wellness

News Ticker