Anzeige

Kognitive Fitness auf dem Weg in die Fitnessclubs

Kognitives Training kommt ursprünglich aus dem Leistungssport. Vor allem empfehlenswert ist das Training für Ballsportler, die über eine schnelle Reaktionsfähigkeit verfügen sollten. Ziel ist es, auf unvorhergesehene Ereignisse schnellstmöglich reagieren zu können. Mit ihrem Produkt "xelerate" möchte die Firma Stratec Medizintechnik kognitives Training langfristig auch in Fitnessclubs etablieren.

Wie funktioniert das ­Training im Studio?

Bei der sogenannten "Power-Area" handelt es sich um eine ca. 25 m2 große (es gibt zwei unterschiedlich große Varianten) und 800 Kilogramm schwere Trainingsarea, die mit 24 Sensoren ausgestattet ist. Es können also bis zu neun Personen gleichzeitig trainieren. Ein 65-Zoll-Monitor zeigt Trainingsaufgaben wie Laufwege bzw. Aktionen und gibt Feedback über die korrekte Ausführung. Dabei überprüfen die in die "Power-Area" integrierten Sensoren die korrekte Ausführung der Trainingsvorgaben. Das komplette Training wird erfasst und Parameter wie zum Beispiel Distanz, Geschwindigkeit und Reaktionszeit werden ausgewertet und Ranglisten erstellt.
"Ziel ist es, dass wir die Leute durch Spaß in Bewegung bringen, sodass sie überhaupt nicht merken, dass sie trainieren", erklärt Gregor Grösser. Die Vorteile des Trainings liegen auf der Hand: Durch die Gruppendynamik kann die Motivation dauerhaft hochgehalten werden; unterstützt wird das Ganze durch den spielerischen bzw. wettkampforientierten Charakter (Gamification), die Ausführung ist einfach und die Trainingseinheiten sind zeitsparend und hocheffizient zugleich.

Gregor Grösser, Sales Director D-A-CH xelerate, stellt über das Terminal eines der zahlreichen Programme ein

Wer ist die Zielgruppe?

"xelerate" kann flexibel eingesetzt werden und ist für verschiedene Zielgruppen von Jung bis Alt interessant. Es können beispielsweise Gruppenkurse an-geboten werden oder die Mitglieder können die "Power-Area" nach einmaliger Einführung auch in ihr Flächentraining integrieren. Im ROBINSON WellFit in Bonn, einer der beiden Referenzanlagen, wird die "Power-Area" häufig auch in die Personal-Training-Stunden integriert, einfach auch, um für Abwechslung zu sorgen.
Es gibt verschiedene Schwirigkeitsstufen und zahlreiche Kursvarianten, wie beispielsweise "Basic", "HIT", "Brain", "Cross", "Kognition", "Kids", "Agility", "Single" und "Sport". Je nach Zielgruppe können das Programm und die einzelnen Übungen auf das Fitnesslevel der Teilnehmer abgestimmt werden. Das Training ist bei Kindern sinnvoll, um die Koordination zu schulen, und auch für Senioren, bei denen die Sturzprävention zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Training empfehlenswert. Gerade die Zielgruppe Senioren stuft Gregor Grösser als lukrative Zielgruppe für Clubbetreiber ein. "'xelerate' ist Paragraf-20-zertifiziert, sodass Senioren die Kosten für das Training erstattet bekommen." Doch auch in Fitnessclubs mit Schwerpunkt Functional Training, in denen ambitionierte Athleten trainieren, sieht er "xelerate", da alle Ergebnisse sofort und sehr exakt abrufbar sind. Und auch in lifestyleorientierten Clubs, die ihr Kursangebot erweitern und das Thema "Spaß" in den Vordergrund rücken möchten, ist die Integration der "Power-Area" denkbar. Ebenso vorstellbar sind Kooperationen mit Vereinen, Schulen und Kindergärten.

Die Mitglieder des ROBINSON WellFit in Bonn schätzen „xelerate“, da das Workout sehr effektiv ist und großen Spaß macht

Fazit

Kognitives Training in Fitnessclubs steckt noch in den Kinderschuhen. Das Training eignet sich für zahlreiche Zielgruppen und könnte deshalb für viele Clubs interessant werden - gerade in der heutigen Zeit, in der die Positionierung und das Abheben vom Wettbewerb wichtiger denn je ist. 

Aus-, Fort und Weiterbildung
Beratung
Cardio
EMS
Ernährung
Functional
IT / Software
Kraft
Reha und Prävention
Testing und Diagnose
Wellness
Anzeige

News Ticker