Dickes Geschäft mit guten Vorsätzen
welt.de | Mehr Sport, weniger Alkohol, Schluss mit dem Rauchen: An Neujahr stecken sich Menschen hohe Ziele, so wird in einem Artikel des online-Portals der Welt berichtet. Die Fitnessindustrie profitiert davon – bis zu einem Jahr. Die Erwartungen an das neue Jahr sind traditionell hoch, doch die Erwartungen, die viele Menschen an sich selbst stellen, sind noch höher. Vier von zehn Deutschen nehmen sich zum Jahreswechsel vor, ihr Leben zu ändern, heißt es in einer Studie, die die Krankenkasse DAK in Auftrag gab.
Mehr als die Hälfte der Befragten hat für 2012 das Ziel, Stress zu vermeiden, mehr Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen und mehr Sport zu treiben. Immerhin etwas mehr als zehn Prozent wollen weniger Alkohol trinken und nicht mehr rauchen. Die guten Vorsätze kommen der deutschen Wirtschaft sehr gelegen. Denn wer sich etwas Gutes tun möchte, ist in der Regel nicht geizig.
Kein Industriezweig profitiert von dem Wunsch nach einem besseren und gesünderen Leben so sehr wie die Fitnessindustrie. Und die boomt ohnehin. Mehr als sieben Millionen Menschen sind in Deutschland Mitglied in einem Fitnessclub, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte. Der Umsatz der Studios liegt bei rund vier Milliarden Euro. Und die Tendenz kennt nur eine Richtung: nach oben.
In den Studios bilden sich zum Jahreswechsel traditionell Schlangen an den Anmeldetresen. „Im Januar verzeichnen wir die meisten Neuanmeldungen bundesweit“, heißt es bei Fitness First. In dem Monat kommt die Kette auf rund 20 Prozent mehr Anmeldungen als im Jahresschnitt. Beim Konkurrenten McFit melden sich gut 60 Prozent mehr als im Durchschnitt der übrigen Monate an.
Lesen mehr dazu online.
Infos: http://www.welt.de/wirtschaft/article13803086/Das-dicke-Geschaeft-mit-guten-Vorsaetzen.html




