Noch schneller noch größer: all inclusive Fitness-CEO Stephan Schulan (Bild oben) plant bis Ende 2028 mit über 250 Standorten – unterstützt von neuen Investoren
all inclusive Fitness hat seine Eigentümer- und Kapitalstruktur für die nächste Wachstumsphase neu aufgestellt. Die NORD Holding bleibt Miteigentümer und begleitet das Unternehmen über einen Continuation Fund. Ergänzend ist Kline Hill Partners als Lead Investor eingestiegen, unterstützt von weiteren institutionellen Investoren. Damit ist die Finanzierung für die kommenden drei bis fünf Jahre gesichert. CEO Stephan Schulan sieht all inclusive Fitness damit in der Lage, die geplante Expansion ohne finanzielle Einschränkungen umzusetzen. Aktuell betreibt das Unternehmen mehr als 171 Studios mit rund 650.000 Mitgliedern. Im Rahmen der Strategie „Road to 250“ soll das Netzwerk bis Ende 2028 auf über 250 Standorte ausgebaut werden. Wachstum soll sowohl durch Neueröffnungen als auch durch gezielte Übernahmen entstehen, begleitet von regionaler Clusterbildung zur Steigerung der Effizienz. Schulan betont, dass Größe und Skaleneffekte entscheidend seien, um Investitionen in Digitalisierung, moderne Trainingssteuerung und zentrale Prozesse wirtschaftlich umzusetzen. Entsprechend fließt ein wesentlicher Teil des Kapitals direkt in die Studios, um den Mitgliedern das bestmögliche Erlebnis zu bieten, aber auch in IT, datenbasierte Systeme, Prozessoptimierung und organisatorische Professionalisierung. Ziel ist es, weiteres Wachstum zu ermöglichen, ohne dass Kosten proportional zur Unternehmensgröße steigen.
Auch strategische Optionen über die laufende Expansion hinaus werden geprüft. Laut Schulan kommt perspektivisch auch ein Börsengang infrage, solche Schritte erforderten jedoch längeren Vorlauf. Kurz- bis mittelfristig liege der Fokus klar auf der operativen Umsetzung der Wachstumsziele.
Die jüngste Finanzierungsrunde bewertete all inclusive Fitness mit über 500 Millionen Euro. Für Schulan ist dies ein Signal, dass Investoren an die langfristige Entwicklung des Unternehmens und an das Wachstumspotenzial des Fitnessmarktes glauben.
Foto ©all inclusive Fitness







