BootyBuilder setzt auf konsequente Weiterentwicklung
Vom ersten Hip-Thrust-Gerät zur umfassenden Lower-Body-Linie
BootyBuilder hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bekanntesten Spezialisten für gluteus- und unterkörperorientiertes Krafttraining entwickelt. Im Interview auf der FIBO 2026 spricht Geschäftsführer Andreas Hiebsch über die Entwicklung der Marke, neue Geräte und die wachsende Bedeutung funktionellen Gesäßtrainings.
Vom Hip Thrust zur kompletten Lower-Body-Serie
Die Geschichte von BootyBuilder begann 2015 mit einem einzigen, schweren Hip-Thrust-Gerät. Nach dem Zusammenschluss der Gründer und der Einführung der ersten plate-loaded Hip-Thrust-Maschine im Jahr 2019 entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich weiter. Während auf der FIBO 2022 sieben Geräte präsentiert wurden, umfasst das Portfolio heute bereits 21 Maschinen, die nahezu den gesamten Unterkörper abdecken.
Lediglich eine Wadenmaschine fehle aktuell noch, erklärt Hiebsch. Mit der Back Extension bewege sich BootyBuilder inzwischen sogar leicht in Richtung Oberkörper – der Schwerpunkt bleibe jedoch klar auf Gesäß-, Bein- und hinterer Muskelkette.
Evolution statt Revolution auf der FIBO 2026
Große Produktrevolutionen standen in diesem Jahr bewusst nicht im Mittelpunkt. Stattdessen konzentrierte sich BootyBuilder darauf, bestehende Konzepte weiterzuentwickeln.
Als wichtigste Neuheit nennt Hiebsch einen variabel einstellbaren Kickback, der unterschiedliche Bewegungswinkel ermöglicht und dadurch das Training von Gluteus und Hamstrings individueller gestaltet. Das Gerät soll im vierten Quartal 2026 auf den Markt kommen und stößt laut Unternehmen bereits jetzt auf großes Interesse.
Ebenfalls neu ist eine 45-Grad-Beinpresse, die gleichzeitig als Hack-Squat genutzt werden kann. Während dieses Gerät zunächst vor allem ambitionierte Fitnessstudios und Bodybuilding-Einrichtungen anspricht, sieht Hiebsch auch Potenzial für weitere Einsatzbereiche – ähnlich wie bei der Back Extension, die inzwischen verstärkt in der Rehabilitation eingesetzt wird.
Kundenfeedback als Entwicklungsstrategie
Ein wesentlicher Bestandteil der Produktentwicklung bleibt für BootyBuilder das Feedback aus der Praxis. Viele Geräte würden kontinuierlich optimiert, um Bewegungsqualität, Komfort und Trainingsgefühl weiter zu verbessern.
Gerade die vollständige Ausnutzung der Range of Motion sei ein Merkmal, das Anwender immer wieder hervorheben. Gleichzeitig müsse sich insbesondere erfahrene Kraftsportler beim Training auf den Maschinen häufig von klassischen Langhantelgewichten lösen. Entscheidend sei nicht die bewegte Last, sondern die tatsächliche Muskelbeanspruchung.
Glute-Training ist weit mehr als ein Lifestyle-Trend
Für Hiebsch ist das Gesäßtraining längst kein reines Ästhetikthema mehr. Der Gluteus spiele eine zentrale Rolle für Sprintleistung, Sprungkraft und allgemeine Leistungsfähigkeit im Sport. Entsprechend setzen mittlerweile auch Profisportler und Vereine auf spezifisches Glute-Training.
Darüber hinaus berichtet Hiebsch von positiven Erfahrungen aus dem Reha-Bereich. Ein gezielter Aufbau der Gesäßmuskulatur könne Mobilität und Gangbild verbessern und damit einen wichtigen Beitrag für funktionelle Bewegungsqualität leisten.
Blick nach vorne
Auch künftig möchte BootyBuilder seinen Fokus konsequent auf den Unterkörper richten. Weitere plate-loaded Geräte befinden sich bereits in Planung, konkrete Produktankündigungen möchte Hiebsch jedoch noch nicht machen.
Seine Botschaft an Studiobetreiber ist dennoch eindeutig: Wer die Marke bislang noch nicht getestet habe, sollte sich selbst ein Bild machen. Durch die klare Spezialisierung und die hohe Nachfrage habe sich BootyBuilder in vielen Studios als eigenständiges Erfolgssegment etabliert.
Mehr Infos unter: www.bootybuilder.com
Video ©Uwe Mangold Media







