milon World Congress 2026: Stop chasing trends. Start chasing strength.
Beim World Congress im Augsburger Parktheater präsentierte milon mit dem neuen Velocity Based Training (VBT) eine zusätzliche Funktion für die Q+ Serie und zeigte, wie sich Krafttraining künftig über Geschwindigkeit und tatsächliche Beanspruchung noch präziser steuern lässt.
Das historische Parktheater in Augsburg bildete die Bühne für einen Kongress mit klarer inhaltlicher Ausrichtung. Zwischen Inszenierung, dichtem Programm und dem Auftritt von Giovanni Zarrella stand vor allem eine Frage im Zentrum: Wie wird Krafttraining objektiver, wirksamer und individueller?
Mario Görlach, Mitgründer und seit vergangenem Jahr wieder Geschäftsführer, formulierte gemeinsam mit Wolf Harwath die strategische Perspektive. Harwath brachte als five-Gründer den Blick auf funktionelle Trainingszusammenhänge ein. Durch das Programm führte Marc Wisner, milon-Urgestein und langjähriger Wegbegleiter von Görlach.
Kern der Präsentation war das gemeinsam mit Dr. Patrick Berndt entwickelte milon velocity based training (VBT) für die milon Q+ Serie. Die zentrale Unterscheidung: Belastung ist nicht gleich Beanspruchung. Klassische Trainingssteuerung arbeitet mit „Last plus Wiederholungszahl“. Sie definiert die äußere Anforderung, berücksichtigt jedoch weder Tagesform noch interserielle Ermüdung. Die tatsächliche Beanspruchung kann daher erheblich schwanken.
milon velocity based training nutzt die konzentrische Bewegungsgeschwindigkeit als objektiven Steuerungsparameter. Da bei konstanter Masse die Kraft proportional zur Beschleunigung ist (F = m x a), lässt sich über die Geschwindigkeit ableiten, wie stark die vorhandene Leistungsfähigkeit im Training tatsächlich beansprucht wird. Nicht die nominelle Last steht im Mittelpunkt, sondern die reale Anstrengung im jeweiligen Satz.
Die Charts verdeutlichten den Unterschied zwischen nomineller Belastung und innerer Beanspruchung. Besonders relevant ist das mit Blick auf die Rekrutierung motorischer Einheiten: Die größten zehn Prozent kontrollieren rund 50 Prozent der Muskelfasern eines Muskels, werden jedoch erst bei annähernd maximaler Beanspruchung aktiviert. Genau hier setzt milon velocity based training an.
Damit greift milon endlich ein Thema auf, das im Leistungssport schon länger Anwendung findet und jetzt endlich auch für den normalen Anwender greifbar wird. Ein namhafter Sportwissenschaftler und Brancheninsider war vor Ort folgerichtig sehr angetan: „Das milon velocity based training als Konzept existiert in der Trainingswissenschaft schon länger. Jetzt zieht es in die Trainingsgeräte ein und wird einen sehr wichtigen Beitrag für den Trainingserfolg leisten.“
Mit milon velocity based training hypertrophy als Hauptvariante und milon velocity based training strength als Zusatzoption für ausgewählte mehrgelenkige Bewegungen schöpft milon das Potenzial der Q+ Geräte noch konsequenter aus. Beide Programme passen die Last automatisch an Tagesform und Leistungsentwicklung an.
Für Praxisnähe sorgte Andreas Pürzel von DASGYM in Wien, der das System live auf der Bühne testete.
Die Botschaft des Kongresses war klar formuliert: Stop chasing trends. Start chasing strength.
Fotos ©bodyLIFE Medien







