226 Studios in 18 Jahren: Wie all inclusive Fitness durch Übernahmen wächst – und welche Perspektiven sich daraus für Studiobetreiber ergeben
Der deutsche Fitnessmarkt befindet sich im Wandel. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, Investitionsbedarf und zunehmender Wettbewerbsdruck stellen viele Studiobetreiber vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wächst die Zahl größerer Fitnessketten weiter.
Für Betreiber stellt sich deshalb früher oder später die Frage: Wie soll es mit dem eigenen Studio weitergehen Weiterentwickeln, wachsen, einen Partner suchen – oder das eigene Lebenswerk übergeben?
Ein Blick auf all inclusive Fitness zeigt, wie Wachstum durch Übernahmen funktionieren kann und worauf es bei einem erfolgreichen Verkaufsprozess ankommt.
1 Traum, 18 Jahre, mehr als 200 Studios
Was 2008 mit einem einzigen Studio begann, hat sich innerhalb von 18 Jahren zu einem der dynamischsten Fitnessnetzwerke Deutschlands entwickelt. Inzwischen zählt all inclusive Fitness 226 Studios bundesweit. Zu den größten Übernahmen der vergangenen Jahre gehören unter anderem die Ketten FIT STAR und FLEXX Fitness.
Auch in jüngster Zeit setzt sich die Expansion mit hoher Dynamik fort: Erst Mitte September gab all inclusive Fitness die Übernahme von fünf Standorten der Kette FitStop bekannt. Nur wenige Tage später folgte die Nachricht über die Übernahme von Fitnessland mit weiteren 24 Standorten (Kartellrechtliche Zustimmung noch ausstehend). Damit wurde das für 2026 gesetzte Ziel von 200 Studios deutlich übertroffen.
Doch ,,Wachstum bedeutet für all inclusive Fitness mehr als neue Standorte.‘‘ – Maximilian Helmreich, Head of Real Estate & Expansion, all inclusive Fitness.
Im Mittelpunkt jeder Übernahme stehen dabei nicht nur die wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern auch die Weiterentwicklung des Standorts, der Erhalt von Know-how und die Perspektive für Mitarbeitende und Mitglieder.
Vom Erstgespräch zur Neueröffnung: Der Weg einer Übernahme
Eine Übernahme beginnt in der Regel mit einem unverbindlichen Erstgespräch. Anschließend wird der Standort umfassend geprüft – wirtschaftlich, rechtlich, baulich und operativ. Erst danach folgt die Vertragsphase. Nach der Unterzeichnung schließen sich Integration und gegebenenfalls Umbau an, bevor der Standort im neuen Design eröffnet wird.
Besonders wichtig: Diskretion. Der gesamte Prozess wird vertraulich begleitet – gegenüber Verkäufern, Mitarbeitenden, Mitgliedern und Vermietern. Auch für das bestehende Team soll eine langfristige Perspektive entstehen. Bei einer professionell begleiteten Übernahme bleibt es in der Regel erhalten und kann von den Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten einer größeren Organisation profitieren.
„Ich bin mir sicher, für meine Mitglieder und Mitarbeitenden einen starken Partner gefunden zu haben.“

Für Dr. Stefan Rauscher, Gründer von FitStop, war der Verkauf nach 45 Jahren als Unternehmer keine leichte Entscheidung. Entscheidend war deshalb nicht nur der wirtschaftliche Aspekt, sondern auch die Frage, was mit seinen Clubs, Mitarbeitenden und Mitgliedern passiert.
„Der gesamte Verkaufsprozess wurde sehr empathisch und lösungsorientiert von Stephan persönlich begleitet. Auch dank des hochprofessionellen Teams von all inclusive Fitness konnte der Deal schnell und unkompliziert abgeschlossen werden. Ich bin mir sicher, für meine Mitglieder und Mitarbeitende mit all inclusive Fitness einen starken Partner für die Zukunft gefunden zu haben.“ – Dr. Stefan Rauscher, Gründer von FitStop.
Wann kann ein Verkauf interessant sein?
Ein unverbindliches Gespräch kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn:
- die Nachfolge ungeklärt ist,
- bei Anlage, Ausstattung oder Digitalisierung Investitionsbedarf besteht,
- der Wettbewerbsdruck in der Region steigt,
- Zeit oder Ressourcen für die weitere Entwicklung fehlen,
- oder das eigene Lebenswerk in professionelle Hände übergeben werden soll.
Dabei muss ein Studio nicht bereits perfekt aufgestellt sein. Entscheidend ist vor allem das Potenzial des Standorts.
Welche Studios sucht all inclusive Fitness?
Gesucht werden bundesweit Fitnessclubs mit einer Größe von etwa 1.200 bis 3.500 m².
Dabei sind das bestehende Konzept und die aktuelle Beitragsstruktur zunächst zweitrangig.
Entscheidend sind vor allem:
Lage · Verkehrsanbindung · Standortpotenzial
Auch ein höherer Investitions- oder Modernisierungsbedarf ist grundsätzlich kein Ausschlusskriterium. Notwendige Umbauten können in der Regel kalkuliert und übernommen werden.
Die Kaufpreisfindung orientiert sich typischerweise an wirtschaftlichen Kennzahlen wie Umsatz und EBITDA. Für Verkäufer kann zudem eine frühzeitige steuerliche Beratung sinnvoll sein, um den Verkaufserlös optimal zu strukturieren.
Was können Verkäufer erwarten?
Ein Verkauf muss nicht kompliziert sein. Der erste Schritt ist ein unverbindliches Gespräch.
Das bietet all inclusive Fitness:
✓ Kostenloser und unverbindlicher Erstcheck
✓ Einfacher und transparenter Verkaufsprozess
✓ Unverbindliches Angebot
✓ Zügige Abwicklung und Auszahlung
✓ Vertrauliche Begleitung des gesamten Prozesses
Dabei geht es nicht nur um den Verkaufspreis. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Perspektive Mitglieder, Mitarbeitende und der Standort nach dem Verkauf haben.
„FITNESSLAND ist über viele Jahre mit enormem Engagement, großer Leidenschaft und viel Herzblut gewachsen. Mit all inclusive Fitness haben wir nun einen Partner gefunden, der zu unserem Unternehmen, unseren Strukturen, unserer Passion und ganz besonders zu unserer gelebten Zwischenmenschlichkeit passt. Meine ‚FITNESSLAND Family‘ und die über 73.000 Mitglieder finden mit Stephan Schulan und seinem Team nun ein neues, warmherziges Zuhause. Zudem danke ich Stephan Schulan dafür, dass ich in Zukunft ein persönlich neues Kapitel im Fitnessmarkt aufschlagen und meiner geliebten Branche damit treu bleiben kann.“ – Dominik Horn, Gesellschafter & Geschäftsführer der FITNESSLAND Gruppe.

Ausblick
Die Konsolidierung im Fitnessmarkt wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter fortsetzen. Für Studiobetreiber bedeutet das: Wer sich frühzeitig mit den eigenen Optionen auseinandersetzt, kann aus einer Position der Stärke heraus entscheiden – und muss nicht erst reagieren, wenn eine Entscheidung unausweichlich wird.
Ob Weiterentwicklung, Expansion oder Verkauf: Der erste Schritt ist, die eigenen Möglichkeiten zu kennen.
Sie überlegen, wie es mit Ihrem Studio weitergehen soll?
Lassen Sie Ihr Studio unverbindlich bewerten und sprechen Sie mit unserem Expansionsteam.
Abbildungen ©all inclusive FITNESS







